La Trans Aq'
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Reglement


 

 

Reglement Zusammenfassung

 

-        Anmeldungen limitiert auf die ersten 200.

-        Startgeld : 650 

-        Offen für Einzelläufer und für Teams von 3 bis 5 Läufern

-        Halb-Selbstverpflegung:

-        Aufgeteilt in zwei Teile (drei, plus drei Tage) damit der Rucksack am Start leichter ist

-        Verpflegung durch die Organisation abgegeben am zweiten Tag (vor der grossen Etappe) und nach der Ankunft der Nachtetappe

-        Gewicht des Rucksacks mindestens 3,5 kg, maximal 7.0 kg

-        Es wird nur Wasser abgegeben

-        Keine fremde Unterstützung, keine Begleitung.

-        Übernachtung in Zelten

-        Eine Nachtetappe, Achtung Wölfe!

-        Zeitlimiten berechnet mit 5 km/h Durchschnitt (4,5 bis 5,5 km/h abhängig von den Etappen)

-        Parcours vollständig markiert, Abkürzungen (Orientierungslauf) möglich, aber nur bei einigen wenigen Stellen möglich

-        IGN oder andereLandkarten verboten

-        Anmeldefristen: 15. April (aber begrenzt auf die 200 ersten Anmeldungen)

 

 



La dune du Pyla sous la lune.
photo©Stépahne Scotto - www.photosdepaysages.com

 

Das Reglement des Trans Aq’ 2011:

 

1.      Organisation

Der Trans Aq’ wird durch „Dunes Organisation“ organisiert, gemeinnützige Organisation basierend auf dem Gesetz von 1901, deren Sitz sich in Hourtin befindet.

 

2.      Definition

Der Trans Aq‘ ist ein Lauf mit freiem Styl (laufen oder marschieren), in 6 Etappen, in teilweiser Selbstverpflegung (2 mal 3 Tage) und Übernachtung in Zelten (Schlafsack etc. müssen mitgetragen werden). Gesamtdistanz ungefähr 220 bis 230 km.

 

3.      Daten

Der Trans Aq‘ findet vom 29. Mai bis 5. Juni 2011 statt.

 

 

4.      Anmeldungen

Die Anmeldegebühr beträgt 650 Euro, für die Anmeldungen, mit Gesamtzahlung (in einer Zahlung) vor dem 1. Dezember 2010.

·        Eine Erhöhung um 50 Euro für Anmeldungen nach dem 1. Dezember 2010.

·        Eine Erhöhung um 100 Euro für Anmeldungen nach dem 1. Februar 2011.

Ein Treuerabatt wird en „Ehemaligen“ (auch Nicht-Finisher):  40 Euro für eine Teilnahme, 70 Euro für 2 Teilnahmen, 100 Euro für 3 Teilnahmen, 130 Euro für 4 Teilnahmen, 160 Euro für 5 Teilnahmen, 190 Euro für die Teilnahme an allen früheren Austragungen

Falls eine Ratenzahlung bevorzugt wird, beträgt der Tarif 700 Euro, kann mit 3 Schecks bezahlt werden:

 

200 Euro Anzahlung bei der Anmeldung,

 

250 Euro eingelöst am 1. Februar (alle 3 Schecks müssen zusammen eingesandt werden)

 

250 Euro eingelöst am 1. April (minus eine eventuelle Treueprämie)

 

Teams: gleiches Prinzip, multipliziert mit der Zahl der Mitglieder

 

Die Anmeldegebühr umfasst folgendes:

 

Mittagessen und am Abend Pasta Party im Biwak vom Sonntag, 29. Mai.

 

„Festmenü“ nach der Rangverkündigung am Samstag, 4. Juni

 

Das Frühstück am Sonntag, 5. Juni

 

Die Rückkehr im Bus nach Bordeaux (Flughafen, Bahnhof) oder zum Startort (nach Wahl)

 

Die Traversierung des Bassin von Arcachon per Boot

 

Allfällige Bus-Transfers während des Laufs.

 

Mineralwasser während des Laufs

 

Die zwei während des Laufs abgegebenen Mahlzeiten

 

Der Gepäcktransport (nicht des Rucksacks!) zur Zielankunft

 

Eine Qualitätsmedaille

 

Das Erinnerungs-T-Shirt

 

Zusammenstellung von Regionalprodukten

 

Die Anmeldegebühr umfasst nicht:

 

Den Bustransfer von Bordeaux zum Startbiwak am Samstag, 28. Mai (12 Euro)

 

Das (fakultative) Nachtessen vom Samstagabend, 28. Mai und das eventuelle Frühstück vom 29. Mai, bei Ankunft am Startort am Samstag (16 Euro)

 

5.      Zulassung

Um zum Start zugelassen zu werden muss ein(e) Konkurrent(in) die Zahlungen pünktlich gemacht haben, seine Identität nachweisen können, den Kontrollanforderungen nachkommen, ein vollständiges Arztzeugnis liefern. 16 oder 17 jährige Konkurrenten werden nur mit dem Einverständnis ihrer Eltern oder erziehungsberechtigten Personen und den Rennärzten zugelassen.

 

6.      Kalender

 

Samstag, 28. Mai (ab 14 Uhr) und Sonntag, 29. Mai: Empfang der Konkurrenten, medizinische Formalitäten, technische und administrative Kontrollen

 

Montag, 30. Mai bis Samstag, 4. Juni: Wettkampf

 

Samstag, 4. Juni: Zielankunft, Preisverleihung, Festmenü

 

Sonntag, 5. Juni: zurück zum Startort oder nach Bordeaux

 

7.      Detailprogramm

 

Samstag, 28. Mai: Empfang der Konkurrenten ab 14 Uhr

 

Sonntag, 29. Mai: 10 Uhr Empfang der Konkurrenten (Fortsetzung), Zeitlimite für die Ankunft im Biwak: 15 Uhr

 

14 Uhr: Beginn der Kontrolle der Rucksäcke und medizinische Kontrolle. Gemeinsames Mittag- und Nachtessen. Übernachtung im Biwak am Abend obligatorisch, Beginn der Selbstverpflegung der Läufer nach dem Nachtessen.

 

Montag, 30. Mai bis Samstag, 4. Juni: Lauf mit Selbstverpflegung (2 x drei Tage) und Unabhängigkeit (Schlafsack, usw.) bezüglich Komfort im Biwak (Zelte werden gestellt)

 

Samstag, 4. Juni: Zielankunft. Gemeinsames Nachtessen, Rangverkündigung und musikalische Unterhaltung für diejenigen, die bleiben.

 

Sonntag, 5. Juni: am Morgen (9 Uhr) Transfer zum Parking beim Startplatz und nach Bordeaux (Flughafen um 11:30 h, Bahnhof um 12:00 h, Startort ebenfalls um 12:00 h)

 

8.      Kontrollen

 

Jeder Konkurrent sollte persönlich die verschiedenen Kontrollen absolvieren und sein komplettes Arztzeugnis und seine Ausrüstung (Rucksack) vorweisen.

 

9.      Startnummern

 

Die von der Organisation gelieferten Startnummern müssen während der ganzen Prüfung unter Androhung von Strafzeiten (Warnung, nachher 30 Minuten pro Verstoss)vollständig sichtbar (Nummer und Werbung) sein.

 

10. Kontrollposten

 

Zahlreiche Kontrollen finden statt. Manchmal werden dies Mitglieder unserer Organisation sein, die die Reihenfolge notieren, manchmal werden es Kontrollen sein, bei denen die Läufer ihr Roadbook markieren müssen. Die Läufer müssen sich dort zeigen und die Kontrollen in der geplanten Reihenfolge passieren (Strafen von einer Stunde pro Verstoss, beim dritten Verstoss erfolgt Ausschluss vom Wettkampf).

 

11. Rangliste

 

Die Gesamtrangliste wird durch die kumulierte Zeiten der Etappen jedes Konkurrenten plus eventuelle Strafen errechnet.

 

Die Teamrangliste wird basierend auf der Zeit des dritten Teammitgliedes jeder Etappe kalkuliert (nicht auf dem Durchschnitt der 3 Besten!) plus eventuelle Strafen.

 

Ein Team wird aus mindestens drei und maximal 5 Konkurrenten (Damen oder  Herren oder gemischt).

 

Kategorien: alle gewohnten Kategorien, Damen und Herren, bis zu Veteranen 4.

 

12. Selbstverpflegung

 

Das Wasser wird durch die Organisation gestellt, nicht aber die Nahrung, vom 30. Mai morgens bis zur Zielankunft, Ausnahme geplante Verpflegungen, erklärt im Folgenden. Jeder Konkurrent muss demzufolge seine Verpflegung bis zum 4. Juni am Mittag vorsehen. Jede Fremdunterstützung von Nahrung wird durch Ausschluss bestraft. Es ist nicht verboten von eventuell angetroffenen Brunnen zu trinken (nicht kontrollierbar…) aber es ist verboten Bidons (Flaschen) von Personen ausserhalb des Wettkampfs anzunehmen. 30 Minuten Strafe beim ersten Verstoss, beim zweiten Ausschluss.

Ein kaltes Büffet wird bei der Zielankunft der letzten Etappe bereit gestellt.

 

Zwei mal drei Tage: Jeder Konkurrent hat die Möglichkeit bei der Kontrolle am 29. Mai einen Sack von 3‘000 g (Gewicht des Sacks inbegriffen) abzugeben. Er wird ihn bei der Ankunft der dritten Etappe erhalten. Ideal um die Verpflegung auf zwei mal drei Tage aufzuteilen und/oder ein warmes Kleidungsstück für die Traversierung des Bassin von Arcachon hinzuzufügen.

 

Mahlzeiten:

Zwei Mahlzeiten werden vor und nach der grossen Etappe abgegeben:

-        Die erste wird gegen 18 h am Abend der zweiten Etappe (31. Mai) abgegeben. Sie ist besteht aus ein wenig Brot, einer Frucht und einem Jogurt, zusammen mit einem Getränk (Coca oder Bier, nach Wahl).

-        Die zweite wird nach der Ankunft nach der Nachtetappe abgegeben. Sie wird aus einer Nudelsuppe und ein wenig Brot bestehen.

 

13. Verpflegungsposten

 

Die Verpflegungsposten sind auch obligatorische Kontrollposten. Inbegriffen derjenige vor dem Start, er dient als Startkontrolle. Ungefähr alle 15 km gibt es einen Verpflegungsposten.

 

Der Lauf findet mit Selbstverpflegung statt, an den Verpflegungsposten wird keine Nahrung abgegeben.

 

Wasser wird den Konkurrenten abgegeben:

Jeden Morgen vor dem Start, eine Flasche mit 1,5 Liter,

bei jedem Verpflegungsposten, eine Flasche mit 1,5 Liter,

bei der Zielankunft jeder Etappe, 2 Flaschen, d.h. 3 Liter.

Drei Flaschen anstelle von zwei bei der Etappenankunft, falls sich das Biwak in der Wildnis ist (kein Wasserhahn mit Trinkwasser).

 

Spezialfälle:

 

Eine Flasche Mineralwasser mit Kohlensäure beim Ziel der langen Etappe (zusätzlich zu den gewohnten zwei Flaschen)

 

Eine Flasche für den Ruhetag (2. Juni) vor der Nachtetappe.

14. Biwak

 

Die Biwaks werden meistens in freier Natur oder auf Campingplätzen sein (leer zu dieser Jahreszeit) am Rande von Dünen. Duschen und Sanitäreinrichtungen stehen auf den Campingplätzen zur Verfügung, bei den „wilden“ Campings nur chemische WCs. Toilettenpapier wird durch die Organisation geliefert

 

Die Organisation stellt den Konkurrenten nummerierte Zelte zur Verfügung, sie werden nach Affinitäten gruppiert. Gruppen von neun Personen werden um einen Gaskocher angeordnet (drei 3er-Zelte). Sie bleiben während des ganzen Laufes so zugeordnet, der Bequemlichkeit zuliebe und auch um seinen Platz wiederzufinden.

Die Konkurrenten müssen während des Wettkampfs alles was sie für ihren Komfort benötigen selbst transportieren.

 

15. Medizinische Unterstützung

 

Das Medical Team, omnipräsent beim Lauf kann einen Läufer nach eigener Einschätzung aus dem Wettkampf nehmen, abschliessende Beurteilung durch das medizinische Team.

 

16. Medizinische Unabhängigkeit

 

Medizinische Unterstützung wird nach Einschätzung der Medical Teams gewährt.

 

Das Medical Team ist da um sich um Verletzungen zu kümmern. Auf keinen Fall für Massagen oder andere „Komfortdienstleistungen“. Dies gilt auch für kleine Bobos, Blasen etc.

Bei der Ankunft kann eine Pflege von Blasen erfolgen, falls der Läufer dies wünscht, aber gefolgt von einer Strafzeit (siehe Artikel 32). Während des Rennens, während der Zeit in der die Stoppuhr läuft, keine Strafzeiten für die Pflege.

Ein Sortiment an Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel für die kleinen Blasen ist obligatorisch. Selbsthilfe! Siehe detaillierte Liste in Artikel 23: obligatorisches Material.

 

Die grossen Verletzungen werden selbstverständlich behandelt.

Eine lebenserhaltende Massnahme (z.B. Infusion) wird beim zweiten Male durch Ausschluss sanktioniert, dies nach Ermessen des Arztes oder des Renndirektors.

 

17. Parcours, Road Book, Orientierungslauf (Abkürzungen), Karten

Die Kilometerzahl jeder Etappe wird zwei Monate vor dem Rennen bekanntgegeben, ebenfalls die Höhendifferenzen. Aber die Details des Parcours werden erst an jedem Vorabend in Form eines Roadbooks und des Briefings bekanntgegeben.

 

Der Parcours wird vollständig signalisiert (Markierungsbänder, Wegweiser, Bodenmarkierungen). Trotzdem ist das Abkürzen (OL) erlaubt. Praktisch heisst dies, dass es wenige (ein- oder zweimal pro Etappe) potentielle Möglichkeiten gibt davon zu profitieren. Das Roadbook zeigt (falls du eine Karte lesen kannst) den Parcours und die benachbarten Wege. Manchmal kann eine nicht markierte Route (und manchmal länger in der Distanz) gemäss deiner Einschätzung zu einem Zeitgewinn (1 oder 2 Minuten) oder weniger Anstrengung führen. Maximaler potentieller Zeitgewinn für jede Etappe: ungefähr 3 Minuten. Beim Risiko dich zu verirren, vergiss dies nicht.

 

Es wird nicht erlaubt sein auf Strassen, gekiesten Wegen, Radwegen, auch nicht an ihrem Rande zu laufen, falls sie nicht integral Teil des markierten Parcours sind.

Detailkarten (z.B. IGN oder andere) sind verboten. Sanktion: Ausschluss.

 

18. Markierung des Parcours

 

Der Parcours der 6 Etappen wird markiert (Markierungsbänder, Wegweiser, Markierung am Boden), dies bei jeder Verzweigung der Wege, mit Wiederholungen zwischen zwei Kreuzungen mindestens alle 300 m. (Siehe Artikel 17 zu Orientierungslauf).

 

Für die Nachtetappe werden Leuchtstäbe verwendet.

 

19. Nachtetappe

 

Eine Etappe  von ungefähr 30 bis 40 km wird in der Nacht oder Dämmerung stattfinden, Start zwischen 20 und 22 Uhr. Eine Lampe und Batterien in gutem Zustand sind obligatorisch. Dynamolampen sind für die drei ersten Etappen erlaubt, die Stirnlampe (schwerer) kann deshalb im Sack, den du am 3. Tag zurück erhältst gepackt werden.

 

20. Rückstand

 

Um nicht Läufer auf zu grossen Distanzen verteilt zu haben werden Zeitlimiten nach Einschätzung des Renndirektors bei besonderen Ereignissen vorgesehen. Diese Limiten werden basierend auf einem Durchschnitt von 5,5 km/h für die Etappen von 20 bis 34 km, von 5 km/h für Etappen von 35 bis 45 km wie auch für die Nachtetappe, 4,5 km/h für die Etappe von ca. 60 km berechnet.

 

Bei jedem Verpflegungsposten, wird eine Zeitlimite (cut off) im Road Book angegeben.

 

Bei der der „grossen“ Etappe behält sich der Organisator das Recht vor, das Feld in zwei Teile aufzuteilen: die 75 am besten klassierten Läufer starten 1h30 nach den anderen, um das Feld auf dem Parcours zusammenzuhalten (bessere Sicherheit). Rangierung basierend auf effektiven Zeiten, sollte klar sein!

 

21. Terrain, Klima

 

Die Küste der Aquitaine ist sehr sandig, vor allem bei den 3 ersten Etappen. Die Wege unter den Pinien sind manchmal mit Piniennadeln bedeckt, aber bei Lichtungen oder dort wo schwere Maschinen gearbeitet haben dominiert der weiche Sand.

 

Die gute „Lektüre“ des Bodens hilft Kräfte sparen! Passendes Schuhwerk ebenfalls. Das Klima im Juni ist wenig niederschlagsreich (40 mm im Durchschnitt). Die Durchschnittstemperaturen in den letzten 10 Jahren waren 25°C am Tage und 11°C in der  Nacht. 2006 war es 6°C in der Nacht vor dem Start und 32°C während des Rennens… Hohe Luftfeuchtigkeit, bis zu 45 %, falls es nicht regnet, oder viel höher. Die Schlafsäcke sind am Morgen häufig feucht… In sechs Jahren und 36 Etappen, gab es am Trans Aq‘ nur eine einzige wirklich regenreiche Etappe am Start und zwei andere mit einigen Tropfen…

 

22. Aufgabe

 

Ein Konkurrent sollte bei seiner Aufgabe den nächsten Kontrollposten informieren und seine Startnummer und seine ganze Nahrung, Inhalt des Rucksacks abgeben. Allfällig Kosten für die Suche eines vermissten Läufers werden ihm belastet, falls er das Rennen auf eigene Faust verlassen hat, und dies ohne über seine Aufgabe zu informieren.

 

Die Aufgabe eines Mitglieds eines Teams von 3 Läufern führt dazu, dass das Team nicht mehr im Klassement geführt wird. Die verbleibenden Läufer können als Einzelläufer weiter teilnehmen.

 

Falls die Startnummer an die Organisation zurückgegeben wird ist die Aufgabe definitiv.

 

In einem schweren Fall ist eine medizinische Evakuation nach Bordeaux oder Dax vorgesehen (auf Kosten der Organisation).

 

Falls ein Konkurrent so schnell wie möglich (nach Möglichkeiten der Organisation) an den Startort,nach Bordeaux oder Dax (nach Wahl) transportiert wird, wird seine Kaution zurückbehalten. Auf keinen Fall kann er einen Teil der Meldegebühr zurückverlangen. Ein Läufer, der aufgegeben hat kann auch bei der Organisation bleiben, aber seine Kaution wird zurückbehalten um die Verpflegungskosten zu decken.

 

23. Obligatorisches Material

 

In seinem Rucksack sollte jeder Konkurrent mitführen:

 

-        Eine präzise Liste mit dem ganzen Inhalt des Rucksack und die Details seiner Verpflegung für das ganze Rennen. Strafen bei Fehlen: 30 Minuten bei jeder Kontrolle.

-        Ein passender Schlafsacke für die hohe Luftfeuchtigkeit der Region.

-        Säcke mit Aluminiumbeschichtung sind verboten (um nicht die anderen Läufer zu wecken)

-        Eine Überlebensdecke

-        Eine Lampe + Batterien in gutem Zustand

-        Ein Kompass (falls man sich verirrt)

-        Ein Messer (mit Klingen aus Metall)

-        Ein Signalpfeife (um sich im Wald bemerkbar zu machen, im Falle einer Verirrung)

-        Apotheke beinhaltend:

·        Desinfektionsmittel und Verbandszeug für die Füsse (siehe Artikel 16)

·        Elastikbinde 6 cm breit und 1 m lang (mindestens);

·        1 Spritze 2 ml mit Nadel;

·        2 Dosen von je 2 ml Antiseptikum (Desinfektionsmittel, Eosin)

·        6 Pflaster (verschiedene Grössen)

·        1 Wundauflage – „ zweite Haut“ (Minimum 10 x 10 cm)

·        6 Tabletten Paracetamol (z.B. Dafalgan oder Doliprane)

·         6 Tabletten gegen Durchfall (z.B. Imodium 2 mg oder Tiorfan 100 mg)

·         6 Tabletten gegen Übelkeit (z.B. Motilium 10 mg oder Motylio 10 mg)

Markierung: alle Verpackungen auf „Gels“ oder Energiebarren müssen mit einem wasserfesten Stift markiert werden. Siehe Artikel 31.

 

 

24. Gewicht des Rucksacks

 

Artikel 12 sagt aus: „Jeder Konkurrent hat die Möglichkeit bei der Kontrolle am 30. Mai einen Sack von 3 kg abzugeben. Er wird ihn bei der Ankunft der dritten Etappe erhalten. Ideal um die Verpflegung auf zwei mal drei Tage aufzuteilen und/oder ein warmes Kleidungsstück für die Traversierung des Bassin von Arcachon hinzuzufügen.“

Gewicht des Rucksacks (der für den Lauf getragen wird):

Beim Start des Rennens: mindestens 3,5 kg – maximal 7.0 kg

Beim Start zu vierten Etappe: mindestens 2,9 kg – maximal 6,0 kg

 

25. Medizinische Kontrolle

 

Vor dem 1. Mai 2011 sollten wir ein Arztzeugnis datiert von 2011 erhalten. Darin sollte der Arzt explizit bestätigen, dass du fähig bist einen Lauf in 6 Etappen von 25 bis 650 km mit einem Rucksack zu absolvieren.

Unser Fragebogen muss durch deinen Arzt aufgefüllt werden.

Alles in einem Briefumschlag, der nur durch unseren Arzt geöffnet wird (um das Arztgeheimnis zu wahren).

 

Achtung: falls dieser Anforderung nicht entsprochen wird, was es auch sei, wird der Konkurrent nicht zum Start zugelassen.

 

Eine Sportlizenz wird nicht als Fähigkeitszeugnis akzeptiert.

 

26. Kontrolle des Rucksacks

 

Bei der Initialkontrolle muss die Liste mit dem Inhalt im Doppel (siehe Artikel 23 und 24) und das zu kontrollierende Material gezeigt werden. Eine Liste wird von der Organisation zurückbehalten zum Vergleich bei einem Rechtsstreit, die andere Liste sollte im Rucksack bleiben.

Die Kontrolle des Rucksacks wird jeden Tag erfolgen. Gewicht und Inhalt des Rucksacks: Strafe: 10 Minuten pro 100 g Differenz verglichen mit einem theoretischen Gewicht…

 

27. Abmeldung, Annulation

 

Die Abmeldung, Annulation und das Verlangen auf Rückerstattung muss durch Einschreiben erfolgen.

 

Für Abmeldungen vor dem 1. Januar 2010 (Poststempel) wird die Gebühr vollständig zurückbezahlt.

Ein Betrag von 200 Euro wird für Abmeldungen vor dem 1. März zurückbehalten.

 

Ein Betrag von 250 Euro wird für Abmeldungen vor dem 1. April zurückbehalten.

 

Ein Betrag von 300 Euro wird für Abmeldungen vor dem 1. Mai zurückbehalten.

 

Ein Betrag von 350 Euro wird für Abmeldungen nach dem 1. Mai zurückbehalten.

 

Gleiches gilt für Teams, multipliziert mit der Anzahl Mitglieder.

 

Im Falle einer Annulation des Rennens oder Änderung des Parcours durch präfektorale Entscheidung wegen höherer Gewalt (Sturm, Waldbrandgefahr, etc…) haben die Konkurrenten keinen Anspruch auf eine Rückerstattung der Meldegebühr.

 

28.  Preise

 

Es gibt beim Trans Aq‘ keine Preisgelder zu gewinnen…

 

Soweit wie möglich möchten wir den „Spiridon“* Geist wahren.

 

Die ersten jeder Kategorie erhalten einen Pokal oder eine Trophäe.

 

Jeder klassierte Konkurrent erhält eine Medaille von guter Qualität.

 

Jeder klassierte Konkurrent erhält ein T-Shirt markiert mit „Finisher“, die übrigen ein solches ohne Markierung.

 

Einige regionale Produkte werden ebenfalls jedem Teilnehmer abgegeben.

 

*Spiridon war die „Mutter“ der Ultra Zeitschriften (in Frankreich) in den 70/80er Jahren, diese gab den Startschuss für die Läufe ausserhalb der Stadien wie auch für Clubs des Breitensports (von denen noch gewisse existieren.

 

29. Bilder

 

Der Organisator behält sich das Exklusivrecht an allen Bildern und Filmen des Trans Aq‘ vor.

 

Als Teilnehmer des Trans Aq‘ akzeptieren die Konkurrenten das der Organisator ihr Bild verwenden darf.

 

Ohne schriftliche Genehmigung des Organisators dürfen die Konkurrenten und ihre Angehörigen und Bekannten Bilder des Laufes nur für persönliche Zwecke benutzen.

 

30. Fotos, Film des Laufes

 

Ein Fotoservice steht für den Trans Aq‘ zur Verfügung. Eine Foto CD wird zum Preis von 25 Euro (inklusive Porto) angeboten.

 

Der Film des Laufes wird zu einem Preise von 30 Euro (inklusive Porto) verkauft werden.

 

31. Respekt vor der Natur

 

Die Mineralwasserflaschen und ihre Deckel werden markiert. Weggeworfene Gegenstände auf dem Parcours geben Anlass zu einer Strafe: eine Stunde beim ersten Mal, Ausschluss beim zweiten Mal. Gleiches gilt für „Gels“ und Verpackungen von Stängeln.

 

32. Strafen

 

1/ Verspätung bei der Kontrolle am 29. Mai: Strafzeit wie Verspätungsdauer

 

2/ Fehlendes Arztzeugnis (unbedingt datiert 2011): Startverweigerung

 

3/ Fehlendes Identifikationsdokument (Pass o.ä.) bei der administrativen Kontrolle am 29. Mai:

 

Strafe von 1 Stunde. Der Konkurrent muss trotzdem seine Identität vor dem Start nachweisen – Einschätzung durch den Organisator.

 

4/ Kein Rucksack (Verlust, Diebstahl) oder ähnliches (während des ganzen Rennens): Elimination

 

5/ Fehlen eines Gegenstandes, der auf der Rucksackliste figuriert: Strafe von einer Stunde für jeden Gegenstand

 

6/ Fehlender Kompass oder Schlafsack: Straf von zwei Stunden

 

7/ Gewicht des Rucksacks samt Inhalt ausserhalb der Vorgaben: Strafe von 10 Minuten je 100 Gramm Differenz

 

8/ Exzessiver Bedarf an medizinischem Material verlangt bei den Krankenschwestern um Blasen zu pflegen (Entscheid durch Medical Team): Strafe von 15 Minuten das erste Mal, 30 Minuten ab dem zweiten Mal.

 

9/ Vitale Hilfestellung (Entscheid durch Medical Team): 30 Minuten für eine erste Hilfe, Ausschluss beim zweiten Mal.

 

10/ Schlechte Platzierung, fehlende oder unlesbare Startnummer: 30 Minuten Strafe bei jedem Vorkommnis.

 

11/ Gefälschte Startnummer: Ausschluss

 

12/ Zu spätes Eintreffen am Ziel einer Etappe: Ausschluss

 

13/ Verpassen einer Zeitlimite an einem Kontroll- oder Verpflegungsposten: Ausschluss

14/ Verpassen eines Kontrollpostens: eine Stunde Strafe bei den ersten zwei Malen, Ausschluss beim dritten Mal.

 

15/ Verpflegungsunterstützung (Nahrung oder Trinken) von Personen ausserhalb des Rennens: 3 Stunden Strafe beim ersten Mal, Ausschluss beim zweiten.

 

16/ Materielle Unterstützung von Personen ausserhalb des Rennens: Ausschluss

 

17/ Benützung eines Vehikels, Doping: Ausschluss

 

18/ Logistische Unterstützung durch die Organisation eines Konkurrenten, der sich verirrt hat: Strafe von drei Stunden.

 

19/ Nicht respektieren der Natur (Abfälle wegwerfen): eine Stunde Strafe beim ersten Mal, Ausschluss beim zweiten.

 

33. Akzeptanz des Reglements

 

Einzig und allein durch seine Teilnahme an der Prüfung, akzeptiert jeder Teilnehmer die Anwendung des Reglements. Die Renndirektion behält sich das Recht vor einen Konkurrenten auszuschliessen, dessen Verhalten unsportlich oder mit Absicht  unehrlich ist.

 

34. Einsprachen

 

Eine Einsprache wird nur während einer guten Mahlzeit, offeriert durch den Konkurrenten, nach dem Wettkampf geprüft. Die Antwort auf die Reklamation wird stark durch die Qualität der Mahlzeit beeinflusst… Die Antwort wird in den folgenden zwei Jahren welche auf den Wettkampf folgen gegeben. Ohne Diskussion.

 

Die Charta des Teilnehmers für Naturläufe:

Respektierung der Natur

Verbot Abfälle wegzuwerfen führen zum Ausschluss vom Rennen

Respektierung des Reglements der Prüfung

Verbot Verpflegung oder Hilfe von Aussen zu erhalten

Freude und gute Laune!

 



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