Ratschläge für die SelbstversorgungEs gibt viele unter Euch, die uns Fragen zur Selbstversorgung/-Verplfegung stellen …
Hier einige Ratschläge!
Der Trans Aq’ kennt eine “light” Version der Selbstversorgung: Im Rucksack ist die Nahrung für drei Tage zu tragen und anschliessend noch einmal für drei Tage… Dies ist weniger schwer als das Essen für 6 Tage und beinahe so lustig…
Zum Gewicht:
Das Ziel muss sein, einen möglichst leichten Rucksack zu tragen, ohne deshalb vor Hunger zu sterben! Weniger als 3 kg für das Essen, das ist beinahe Zauberei.
Die Kalorien: Die 2000 kcal pro Tag, die vom Reglement gefordert, sind sehr wenig.
Einge unter Euch werden mehr benötigen.
Für diejenigen, die einen ultraleichten Rucksack möchten, bis zum erlaubten Minimum - um das zu erreichen muss man sehr “angefressen” sein.
Zum Nachdenken: Es ist besser Kalorien zu tragen, als Verpackungen! Debütanten begehen häufig den klassischen Fehler 500 g oder 1 kg Verpackung zu transportieren… Lasst die Konservendosen bei Euch zu Hause! Auch wenn ihr gefriergetrocknete Fertigmahlzeiten mitnehmt, entfernt die Aluminiumverpackung (unmittelbar vor dem Start des Rennens) und nehmt leichte Plasticsäcke, wie z.B. Säcke für den Tiefkühler.
Trotzdem könnten wir das Beispiel des Russen, Derksen anführen, der 4 mal den Marathon des Sables gewonnen hat und sich beinahe nur von Erdnüssen ernährte …
Die Ernährungsspezialisten empfehlen im allgemeinen eine tägliche Ration aufgeteilt in 60 % Glykogene und 30 % Lipide (Fette) und 10 % Proteine (Eiweiss).
Für kleine Budgets:
Es lohnt sich nicht gefriergetrocknete Fertigmenüs zu kaufen, sie sind häufig sehr teuer! Um Gewicht zu sparen esse ich keine dehydriertes Fleisch und zusätzlich möchte ich keine Saucenteller. Anstatt dessen nehme ich einen Säckchen ACM 20, dieses Produkt wird in Apotheken verkauft. (Ob dieses Produkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz ebenfalls erhältlich ist, ist mir nicht bekannt. - Anmerkung Übersetzer) Dies sind konzentrierte Proteine, ein Säckchen entspricht dem Tagesbedarf. Für 13 g (Verpackung inbegriffen) kann man das Gewicht von zwei Pouletschenkeln einsparen.
Typischer Tag:
Was ich bei dieser Art von Wettkampf esse:
Frühstück: 35 g Corn Flakes (Frosties) mit Milchpulver verflüssigt mit Wasser. Eine Honigwaffel Bjorg 141 Kcal für 32 g! Während des Wartens auf den Start trinke ich langsam einen Liter Wasser den ich mit Carbolode (“langsamer” Zucker in Puderform) gemischt habe. Kein Kaffee, keinen Tee, aus Faulheit, um kein Wasser heiss machen zu müssen … aber das müsst ihr selbst entscheiden!
Während der Etappe esse ich keine Stängel, ich bevorzuge Gels, mein bevorzugter ist der “Squeezy”.
Am Mittag, esse ich beinahe nichts, bei der Zielankunft ist mein Magen empfindlich: ich trinke ein Erholungsgetränk und esse dazu 35 g Cajou Nüsse anschliessend faserhaltige Biscuits oder noch besser Datteln.
Am Abend, Festessen: noch einmal 35 g Cajou Nüsse als Vorspeise, anschliessend eine hochkonzentrierte Fertigsuppe (zwei Portionen in einer), nachher koche ich mir Reis, Teigwaren oder Griess, 70 bis 100 g. Falls ich es verdient habe noch eine Honigwaffel. Das ist alles! 2000 Kcal pro Tag und 2,900 kg (Verpackung inbegriffen).
Vitamine, Mineralsalze: Es ist unmöglich Früchte während 6 Tagen aufzubewahren, noch weniger sie zu transportieren.
Um sicher keine Mangelerscheinungen zu haben, ein isotonisches Getränk, es werden 3 bis 5 komprimierte Isoxan (aus der Apotheke) empfohlen. Die Dosierung sollte neben anderen Parametern der Hitze angepasst werden.
Kocher:
Für je 8 Personen wird ein Gaskocher von der Organisation zur Verfügung gestellt.
Es ist klar, dass diese Empfehlungen nur als Beispiel dienen. Für die Moral ist das Vergnügen beim Essen ein wichtiger Faktor… |